Aktuelles aus unserem Blog

2021AngehörigeBeruf PflegefachkraftBetreutes WohnenCoronaQualitätsmanagementSeniorenfreizeitTagespflegeWohngemeinschaft

AngehörigeBeruf PflegefachkraftBetreutes WohnenCoronaQualitätsmanagementSeniorenfreizeitTagespflegeWohngemeinschaft

Montag, 21.06.2021

Schnelltests: Wie die Sozialstation Letzenberg sich vor Corona schützt

Pflegekräfte sind einem besonderen Ansteckungsrisiko ausgesetzt, Schnelltests sollen helfen. Die stellvertretende Pflegedienstleitung der Sozialstation, gibt Auskunft.

Frage: Wie haben Sie die Schnelltests organisiert?

Sozialstation: Acht Mitarbeitende von uns haben sich bereit erklärt, sich vom Betriebsarzt zu Testern ausbilden zu lassen. Wir haben einen Extra-Raum bereitgestellt, dort können sich unsere Pflegekräfte an vier Tagen die Woche testen lassen. Um alle unterzubringen, war unsere Teststation 7 Stunden pro Testtag geöffnet. Mit sinkenden Fallzahlen und steigenden Impfquote haben wir die Testzeiten angepasst.

Frage: Konnten Sie für das Testen zusätzliches Personal einstellen?

Sozialstation: da wir nach wie vor steigenden Pflegebedarf haben, sind Studenten zusätzlich in das Testteam aufgenommen worden.

Frage: Wie oft wird getestet?

Sozialstation: Mindestens einmal die Woche. Wer mehr als vier Schichten pro Woche arbeitet, wird zwei Mal wöchentlich getestet. Bei geringsten Anzeichen natürlich sofort und öfter. Lieber einmal zu viel. Inzwischen ist das Testen für geimpfte und Corona Gesunde freiwillig. Diese Verordnung kann sich natürlich wieder ändern.

Frage: Und nach dem Test?

Sozialstation: Hat man zehn Minuten später das Ergebnis.

Frage: Bringt das Testen etwas?

Sozialstation: Und ob! Wir hatten bislang über 3000 Tests durchgeführt. Alle negativ. Bis auf einen. Diese Person konnten wir positiv testen, und dass vier Tage bevor sie Symptome entwickelte und bevor sie andere anstecken konnte.

Frage: Wie schützen sich Pflegekräfte, wenn die Patient*innen an Covid erkrankt sind?

Sozialstation: Im mobilen Einsatz beschränken wir dann die Kontakte auf das medizinisch notwendige, das Putzen fällt halt dann mal für ein paar Tage flach. Wir versuchen immer, einen klugen Kompromiss zwischen guter Versorgung und bestem Schutz zu finden. Und wir tragen natürlich Schutzanzüge, die uns bislang gut beschützt haben. Die meisten Fälle sind „nur“ Quarantäne, wirklich akute Fälle hatten wir weniger als eine Hand voll. Alle gut überstanden.

Interview Ende: danke für Ihren Einsatz – wir wünschen allen Mitarbeitenden weiterhin beste Gesundheit!

Klicken Sie auf ein Bild und benutzen Sie das Mausrad oder die Cursor-Tasten.

zurück